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SICHER IST SICHER

10 Tipps für einen sicheren Skirulaub

1. Die Reisvorbereitung

  • Sein Equipment checken
  • Eine Reisepackliste erstellen
  • Auto nochmal kontrollieren

Der Skiurlaub soll gut geplant sein damit man dann auch vor Ort abschalten und sich erholen kann. Eine Reisepackliste hilft dabei nichts zu vergessen. Die Klassiker wie etwa das Ladekabel fürs Smartphone, eine Reiseapotheke mit Schmerzmitteln, Hygieneartikel, eine wärmende Ski-Unterwäsche sollen auf der Liste ganz oben stehen. Nehmen sie sich Zeit für die Vorbereitung. Ski Ausrüstung aller Mitreisenden müssen auf ihre Funktion hin kontrolliert werden. Muss noch etwas gekauft werden, sind alle Dokumente aktuell? Autofahrer sollten ihren PKW genau prüfen. Denken Sie an den Reifendruck und an funktionierende Schneeketten. Üben Sie zuhause das Anlegen der Schneeketten. Im Ernstfall sind sie froh darüber. Wenn sie einen Dachgepäckträger haben prüfen sie nochmal ob alles festsitzt.

2. Der Versicherungsschutz

  • Eine Auslandskrankenversicherung abschließen
  • Eine Versicherung für Reiserücktritt oder -abbruch
  • Eine Versicherung bei Materialbruch und Ski-Diebstahl

Skifahren mit hochwertigen Sportgeräten braucht definitiv eine private Absicherung. Versicherung steigen bei einem Schaden im Ausland oftmals aus und daher ist die Auslandkrankenversicherung wichtig. Achten Sie beim Reisepaket darauf, dadurch ist dann auch eine ambulante und stationäre Behandlung oder ein Rücktransport abgedeckt. Versicherungen gegen Materialbruch, einen Skidiebstahl sowie die Reiserücktritt oder -Abbruch Versicherung sollten abgeschlossen werden.

3. Die eigene Fitness und die Selbsteinschätzung

  • Immer rücksichtsvoll Skifahren
  • Vorab schon sportliche Kondition aufbauen
  • Dehnübungen machen

Skiunfälle passieren oft aufgrund fehlender oder mangelnder Kondition des Skifahrers.  Es ist daher sinnvoll, sich schon frühzeitig mit speziellen Ski Übungen vorzubereiten. Auch während des Urlaubs sollten sie an ihr eigenes Können denken. Gehen Sie es langsam an und überfordern sie sich nicht gleich am Anfang. Die Euphorie und die Vorfreude lässt uns Situationen falsch einschätzen. Jeder Skiurlaub ist anders. Beugen Sie Ermüdungserscheinungen vor und verlassen die Piste auch mal früher und machen sie eine Pause.

4. Sicherheit im Gelände

  • Lawinen-Bericht kontrollieren und verstehen
  • Lawinen-Ausrüstung ins Gepäck
  • Respekt vor der Natur bewahren

Geländekenntnis, Lawinen-Ausrüstung, Respekt – das sind die Schlagworte, die sich jeder Skifahrer einprägen und auch ernstnehmen sollte. Freies Gelände bedarf viel Know How und Erfahrung. Der aktuelle Lawinenbericht ist vor jeder Geländefahrt genau zu prüfen. Mit im Gepäck muss ein LVS-Gerät, eine Schaufel und eine Sonde sein. Der Gebrauch muss vorab erlernt werden und man muss sich sicher in der Anwendung sein. Wichtig ist auch Respekt vor der Natur. Bäume beschädigen oder Tiere verschrecken sind absolut verboten. Sicheres Gelände Fahren wird in speziellen Kursen gelehrt und die Lawinenverschütteten-Suche kann in vielen Skigebieten in abgesteckten Lawinensuchfeldern geprobt werden.

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5. Helmpflicht

  • Skihelm und Brille passend zueinander einstellen
  • Österreich: Helmpflicht für Jugendliche bis 15 Jahren
  • Italien: Helmpflicht für Jugendliche bis 14 Jahren

Der Skihelm gehört zur Ausrüstung wie Stöcke oder Handschuhe. Die Ausrüstung trägt, neben der körperlichen Konstitution, einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Skiurlaub bei. Ein Skihelm und eine Skibrille gehören daher ins Ski-Gepäck. In den Skiländern Österreich und Italien gibt es für Jugendliche eine Helmpflicht. Erwachsenen wird das Tragen aber auch sehr empfohlen. Der Helm ist nicht nur ein Schutz bei möglichen Unfällen, sondern schützt den Körper noch dazu vorm kalt werden. Wir verlieren die meiste Wärme über den Kopf. Helme sind nicht zweckmäßiger Kopfschutz, sondern können auch stylish viel bieten.

6. Sicheres Material

  • Regelmäßiger Ski-Service
  • Z-Wert (*) prüfen und Bindung einstellen lassen
  • Skischuhe sollten nicht zu alt sein, da das Material mit den Jahren brechen kann

Funktionierendes Material und guter Skiservice unterstützen die sichere Abfahrt. Fast jeder fünfte Skiunfall geht auf eine fehlerhafte Ausrüstung zurückzuführen. Der Materialcheck sollte also zu den wichtigsten Vorbereitungen vor bzw. während des Skiurlaubs gehören. Mindestens einmal pro Jahr sollten die Skier und sonstige Ausrüstung einem Service unterzogen werden. Kantenschleifen und Wachsen ist schnell und einfach umsetzbar und machen die Skier langlebig und die Kontrolle über den Ski wird erheblich verbessert. 
(*) Der Z-Wert ist der Auslösewert, bei dem sich die Bindungen der Ski öffnen sollen.

7. Den eigenen Körper schützen

  • Rückenprotektor
  • Hand- und Gelenkschoner

Um sich optimal zu schützen, empfiehlt sich das Tragen eines Rückenprotektors. Auch hier entscheidend ist die Passform. Der Protektor muss die gesamte Wirbelsäule bis zum Steißbein abdecken. Für Skifahrer, die im Tiefschnee fahren, ist das Tragen eines Rückenprotektors auf alle Fälle empfehlenswert. Aber auch Hand- und Gelenkschoner sind sinnvoll. Auch immer mehr Skifahrer tragen Rückenschutz, um sich gegen unerwartete Zusammenstöße und Stürze zu schützen.

8. Der Pistennotruf - Unbedingt die Nummer im Handy vorab schon speichern.

  • 140 in Österreich
  • 118 in Italien
  • 112 in Deutschland
  • 1414 in der Schweiz

9. zu guter Letzt - Die FIS-Pistenregeln

Jeder Skifahrer soll die 10 wichtigen Verhaltensregeln auf der Piste einhalten. Ursachen für Unfälle sind sehr vielfältig und oftmals, neben eigenem Verschulden, auch auf das Fehlverhalten anderer zurückzuführen. Die Fédération Internationale de Ski (FIS) entwickelte aus diesem Grund zehn Regeln, die mehr Sicherheit im Skiurlaub beisteuern. Sie gelten als Verhaltenskodex. Jeder Skifahrer sollte diese Regeln kennen und befolgen.

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