Freeriden ist der Traum eines jeden Skifahrers und Snowboarders, der abseits der präparierten Pisten im unberührten Schnee unterwegs sein möchte. Die Alpen bieten nahezu ideale Bedingungen mit majestätischen Gebirgsketten, weiten Hängen und abwechslungsreichem Terrain.
Besonders Österreich, Deutschland, Italien und die Schweiz haben einige der besten Freeride-Destinationen zu bieten.
In Österreich gehören Fieberbrunn und Maria Alm zu den bekanntesten Zielen. Fieberbrunn im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-
Fieberbrunn ist bekannt für steile Abfahrten und anspruchsvolle Rinnen. Für Anfänger werden hier auch Freeride-Kurse von der Tiroler Alpinskischule Harasser angeboten. Maria Alm im Hochkönig-Gebiet bietet weite Hänge und abgelegene
Strecken, ideal für Freerider, die Natur und Ruhe suchen. Auch das Zillertal mit seinen steilen Hängen und tiefem Pulverschnee ist ein beliebtes Ziel.
In Deutschland locken die Allgäuer Alpen und das Berchtesgadener Land in Bayern mit ruhigen, wenig befahrenen Strecken und unberührter Natur. Besonders reizvoll sind hier abgelegene Täler und weite Hänge, die das Freeriden authentisch und spannend machen.
Die Dolomiten in Italien bieten steile Abfahrten und markante Felsenformationen, die besonders erfahrene Freerider ansprechen. Rund um
Courmayeur am Mont Blanc finden sich anspruchsvolle Terrains, die eine echte Herausforderung darstellen.
Die Schweiz ist mit Zermatt, Verbier und St. Moritz bekannt für weltberühmte Freeride-Ziele. Zermatt bietet unberührte Routen mit atemberaubenden Ausblicken auf das Matterhorn, während Verbier und St. Moritz für ihre hochalpinen Strecken und steilen Hänge berühmt sind.
· Abenteuer erleben – neue Pfade erkunden
· Pulverschnee fühlen – tief, weich und unberührt
· Natur pur genießen – fernab vom Trubel der Skipisten
· Atemberaubendes Panorama – Schneebedeckte Berge und Täler
· Fahrtechnik verbessern – Balance und Kontrolle werden verbessert
· Freiheit spüren – dort fahren, wo noch keiner seine Spuren gezogen hat
Die Alpen bieten eine beeindruckende Vielfalt, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Fahrer geeignet ist. Mit sanften Hängen und steilen Passagen bieten die Berge das perfekte Abenteuer für jeden Freerider.
Freeriden bedeutet Freiheit, Natur und Adrenalin – aber auch Verantwortung. Wer sich abseits der gesicherten Pisten bewegt, muss gut vorbereitet sein. Unverzichtbar ist die richtige Ausrüstung: Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Sonde, Schaufel und ein Erste-Hilfe-Set gehören immer in den Rucksack. Ein Lawinenairbag und ein voll geladenes Handy mit Notfall-App können im Ernstfall Leben retten.
Vor jeder Tour sollte man den aktuellen Lawinenlagebericht lesen und die Wetterlage prüfen. Auch eine gute Routenplanung ist entscheidend – und: niemals alleine losziehen! In der Gruppe ist man nicht nur sicherer unterwegs, sondern kann sich auch gegenseitig helfen.
Wichtig: Vor dem Aufbruch immer bei der Unterkunft oder Freunden Bescheid geben – inklusive Route und geplanter Rückkehrzeit. So kann im Notfall gezielt nach einem gesucht werden. Denn Sicherheit geht vor – auch im Powder.
Ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit ist der respektvolle Umgang mit der Natur. Wildtiere brauchen besonders im Winter Ruhe und Rückzugsräume. Deshalb sollte man sensibel durch den Wald fahren, Wildruhezonen meiden und auf ausgeschilderte Schutzbereiche achten.